Lars Mährholz

Aus Sonnenstaatland-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
L. Mährholz auf einer Montagsdemo (2014)
Lars Mährholz, geboren am 14. Juli 1979 in Berlin, war Hauptinitiator und Hauptredner der bundesweiten, teils rechtslastigen, antiamerikanischen, verschwörungstheoretischen und regressiv-antikapitalistischen Friedensbewegung (Montagsdemos, Mahnwachen für den Frieden), die von 2014 bis 2016 in Deutschland stattfanden. Er ist nach wie vor in dieser Szene aktiv und beteiligt sich an verschiedenen Veranstaltungen der sich selbst als politisch "links" verstehenden "Friedensbewegung" (Querfront).

Biografie

Der gelernte Bürokaufmann ist leidenschaftlicher Fallschirmspringer und Fallschirmsprung-Trainer.

Politischer Werdegang

Vor seinem Engagement für die Friedensbewegung ab 2014 war er nach eigenen Angaben weitgehend politisch uninteressiert. Im Widerspruch dazu steht jedoch seine Mitgliedschaft bei der CDU und der FDP zu dieser Zeit. Im „Verband Junger Journalisten“ (VJJ) war Mährholz Mitglied und Beisitzer von 2001 bis 2007. Interessent hierzu ist, dass Mitglieder der VJJ unter der Leitung des Rechtsextremisten Torsten Witt den deutschen Journalisten Verband Brandenburg übernehmen wollten.

Ansichten und Aktivitäten, Montagsdemos

Zu den Montagsdemos lud Mährholz in der Vergangenheit NPD-Politiker, Personen wie Jürgen Elsässer, Ken Jebsen und Andreas Popp als Redner ein. Hauptaugenmerk war hier ein weltumspannendes System des Finanzkapitalismus, das von einer kleinen Gruppe sehr mächtiger Individuen beherrscht und gelenkt werde. Während seiner Zeit bei den Mahnwachen unterhielt er eine Website, die u.a. Karikaturen von Rothschild zeigte, sich mit den gängigen Verschwörungstheorien beschäftigte und Themen der sogenannten Reichsbürgerbewegung aufgriff. Wiederholt verbreitete Mährholz seine verschwörungstheoretische, antiamerikanische, rechtslastige und antisemitische Ideologie in einschlägigen Talkrunden, welche auf Youtube bekannt sind und auf den sozialen Netzwerken bei entsprechendem Publikum Anklang finden. Nach der Hoch-Zeit der Montagsdemos war er kurz von der Bildfläche verschwunden. Bei einem “Friedensfest am See”, wo auch die Musikgruppe "Bandbreite" auftrat, war Mährholz 2016 wieder als Redner zu hören.[1] Für erneuten Aufruhr sorgte Ende Dezember 2016 ein YouTube Video, in dem Mährholz zu dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt Stellung nahm.[2]

Weblinks

Quellennachweise