Personenstandserklärung

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Personenstandserklärung

Die Personenstandserklärung (PSE) ist ein Schriftstück, das von Reichsideologen und Selbstverwaltern an Ämter, Behörden und Gerichte gesandt wird.

Was genau mit dieser Erklärung bewirkt werden soll, ist aus den bis zu zehnseitigen Pamphleten oft nicht zu ermitteln. Neben der Distanzierung von der juristischen Person, die man angeblich durch Geburt in das System geworden ist, und der Selbst-Deklaration als natürliche Person soll wohl der Abschied von dem nicht anerkannten staatlichen System der BRD-GmbH oder der BRiD bewirkt werden.

Hauptsächlich wird damit bezweckt, den Erklärenden von der Geltung der staatlichen Gesetze frei zu stellen, vor allem auf dem Gebiet des Verkehrswesens und des Steuerrechts. Meist sollen auf diese Weise Straf- und Bußgeldzahlungen, Steuerforderungen und Zwangsvollstreckungen vermieden werden.

Form und Inhalt

Die Schreiben sind überwiegend textverarbeitungssystemgestützte Texte, die, um den Anschein urkundlicher Dignität zu vermitteln, mit verschiedenen Typographien und Absatzformatierungen versehen werden. Frakturschriften gemischt mit gewöhnlicher Arial-Schrift sind sehr beliebt.

Inhaltlich-formal wird analog der urkundenähnlichen Typographie ein altertümliches Urkundendeutsch emuliert, dessen verstaubt klingende Umständlichkeit juristische Tiefe zeigen soll.

Der Sinngehalt dieser Texte ist in der Regel gering, der juristische Gehalt nicht vorhanden. Es handelt sich gewissermaßen um eine literarische Gattung, die durch die Anwender mittels des in der Szene beliebten und gängigen System des click&paste fortwährend augmentiert wird, d.h. es werden im sogenannten Weltnetz kursierende Schreiben kopiert und durch wahlloses Hinzufügen von Gesetzesparagraphen, juristischen Kommentarfragmenten, Geschichtsklitterungen u.ä. bis zu einem Umfang von 10 Seiten und mehr ausgeweitet.[1] Unnötig hinzuzufügen, dass sich der Unsinn der vom ersten Satz an sinnfreien Texte nach den Gesetzen der Entropie durch die hinzugefügten sinnlosen Texte nicht verringert, sondern potenziert.

Textprobe

Der Erklärende, F ***** , P**** ist somit nicht das Organ der JURISTISCHEN PERSON F*****, P****, die von der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes im Auftrag der Besatzungsmächte zur Erweckung und Handhabung des nötigen Rechtsscheins, unter Vortäuschung des Rechtserwerbs für das Objekt zur Umgehung des bürgerlichen Todes, artifiziell als rechtsfehlerhaftes Kunstgebilde (als „Träger von Rechten und Pflichten“) zur Antragung und Entgegennahme von Dienstleistungen erschaffen wurde! Die wesentliche Personenstandsänderung ergibt sich aus der nach römischem Recht eingetretenen Statusminderung, der so genannten großen Statusänderung – capitis deminutio maxima (c.d.m.) – durch Verlust der Civität (Inbegriff der Bürgerrechte) wegen Handlungsunfähigkeit des Signatarstaates nach HLKO (Haager Landkriegsordnung) und nachfolgender Subjugation (Versklavung) seiner gleichfalls handlungsunfähig gewordenen Rechtssubjekte („Kriegsbeute Mensch“). Capitis deminutio maxima ist mithin die absolute Rechtlosigkeit mit der Folge, daß die davon Betroffenen, alle Deutschen, fortan im Wesentlichen den Status von Sachen (s. BGB § 90) innehaben.


Web-Links

Quellennachweise

  1. Als prächtigstes Beispiel die PSE Peter Fitzeks