Stefan Ratzeburg

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Stefan Ratzeburg[1]

Stefan Ratzeburg, geboren am 7.8.1962 in Lüdenscheid, bezeichnet sich selbst als König Stefan I von Preußen. Des Weiteren ernannte er sich an seinem Geburtstag 2016 zum neuen Oberhaupt von Germanitien[2]

Biografie

Ratzeburg wurde laut Geburtsurkunde mit dem Namen Ratzburg - ohne „e” - geboren.[3] Dies sei auf Manipulation preußischer Bürokraten in den 1870er Jahren zurückzuführen.[4] Ratzeburg ist gelernter Heizungs- und Lüftungsbauer[5] und wurde später nach eigenen Angaben selbstständiger Garten- und Landschaftsbauer, dem im Laufe der Zeit von der Stadt Lüdenscheid immer mehr Aufträge entzogen wurden, was schließlich im August 2015 zur Zwangsversteigerung führte. Schuld daran seien die in allen hohen Positionen zu findenden Freimaurer, sowie missgünstige Politiker und Privatiers die ihm Schaden zufügen und ihn letztlich in den Selbstmord hätten treiben wollen.[6][7] Im Zusammenhang mit der Zwangsversteigerung kam es im Februar 2017 zu einem Zwischenfall. Der Ehemann der neuen Besitzerin der Immobilie machte sich mit einer Kettensäge am Zaun des Grundstücks zu schaffen, was offenbar zu einem Handgemenge führte, in deren Verlauf Ratzeburg lebensgefährlich verletzt wurde. Laut Pressebericht stehe die Nähe Ratzeburgs zur Reichsbürgerszene mit dem Vorfall in keinem direkten Zusammenhang. [8] Ratzeburg hingegen betrachtet das Geschehene als Attentat gegen den König.[9] Im Prozess um den folgenschweren Streit wurde der Angeklagte im April 2018 vom Amtsgericht Lüdenscheid wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. Ratzeburg war selbst nicht zur Verhandlung erschienen. Er ließ das Gericht wissen, er habe kein Interesse an einer Verhandlung vor dem Amtsgericht. Er werde stattdessen zu gegebener Zeit eine Schadensersatzklage vor dem High Court in London einreichen. Die Richter nahmen es zur Kenntnis und verzichteten auf eine Vorführung. Der Vorsitzende teilte mit, Ratzeburg sei mittlerweile nach Süddeutschland gezogen.[10][11]

Ansichten

Er behauptet in der Erbfolge einer Linie der Hohenzollern zu stehen, die weder abgedankt hätte noch abgefunden worden wäre. Daher seien die seit 1871 „offenen Rechte” an ihn übergegangen. Er beruft sich dabei u.a. auch auf die Erbverträge der Goldenen Bulle von 1356. Mit der Verabschiedung der Reichsverfassung 1871 hätte Bismarck sich die Königsrechte einverleibt und zum Usurpator gemacht. Seitdem seien (Zitat) „alle Politiker Usurpatoren. Das ist denen ihr Erbe.” Deutschland sei immer noch Besatzungszone, werde inzwischen durch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag von der eigenen Regierung „besatzt” und sei eine Diktatur. Nur durch eine Verfassung, die nur er als einzig legitimer Souverän akzeptieren könne, werde Deutschland wieder zu einem souveränen Staat, (Zitat) „was es momentan ja im Grunde genommen nicht ist - durch den Eintrag beim UCC.” Er spricht sich daher für die Einberufung einer Verfassungsgebenden Versammlung aus.[12] Ratzeburg ist Angehöriger der „Justizopferhilfe” sowie der „Freikirche WAG-Aktive Christen in Deutschland”[13]

Zitate

  • Und eigentlich bin ich ja nicht nur der König von Deutschland. Ich bin ja eigentlich der Weltenerbe, weil der Uradel in der Hinsicht ja entrechtet wurde, die Monarchie.
  • Ansonsten wäre, nach mir, Queen Elisabeth in England erbberechtigt, die auch vom Uradel abstammt und eigentlich noch mit Ratzeburg unterschreibt.
  • ich hoffe auch, dass ich es richtig jetzt argumentiere, es kann auch sein, dass ich immer noch kleine leichte Fehler da drin habe, weil, dass ist nicht ganz leicht zu verstehen, was andere Strategen da gemacht haben. Wichtig ist einfach nur, ich bin das letzte legitime Souverän und kann diesem Volk die Souveränität als Treuhandverwalter des Kollaterals wieder geben, und danach auch davon zurück treten.[14]

Galerie

Weblinks

Quellennachweise