Christoph Kastius

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Christoph Kastius

Christoph Kastius (geboren vermutlich 1977 oder 1978) ist ein Reichsideologe aus Berlin. Aufgefallen ist er durch zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen, u.a. weil er mit gezogener (Schreckschuss-)Pistole eine Sendung des Nachrichtensenders N-TV stürmte und drohte, sich vor laufender Kamera zu erschießen sowie bei anderer Gelegenheit mit einer Axt im Jobcenter randalierte.

Aktivitäten

Kastius hatte damals die Internet-Livestreams der NSL-Treffen durchgeführt und war wohl auch in der Schweiz für die Tontechnik zuständig. Allerdings kam es im Verlauf der Zeit zu einem Streit über Spendengelder, so dass er das NSL-Forum verließ.

Auch rief er als Querulant beim Verfassungsschutz an und stellte eine Aufnahme des Telefonats ins Internet (mittlerweile gelöscht), was auch von anderen Reichsideologen nicht unbemerkt blieb. Auf seinem Xing-Profil[1] gibt er an, seit 2006 als Geschäftsführer der "Vereinigung Deutsche Nationalversammlung" tätig zu sein.

KRR FAQ zu Kastius, Christoph

Beitrag in der KRR-FAQ lesen. Christoph Kastius ist durch zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen bekannt, u.a. weil er mit gezogener (Schreckschuss-)Pistole eine Sendung des Nachrichtensenders n-tv stürmte und drohte, sich vor laufender Kamera zu erschießen. Für eine kurze Zeit war Kastius "ehrenamtlicher Geschäftsführer" der "Vereinigung Deutsche Nationalversammlung", erklärte jedoch am 25. Februar 2007 seinen "Rücktritt" und zwar "mit sofortiger Wirkung und unter Vorbehalt".[2] Kastius, der Kritiker schon einmal - wohl mit einem "Totschläger" bewaffnet - heimsucht, um damit deren "freche Gusche" zu bearbeiten,[3] ist auch als "Christoph" mit dem Status eines Bürgers "mit RPA" (d.h. "Reichspersonenausweis") im Forum der "Exilregierung" aufgetreten.[4] Dabei zog er sich im Mai 2006 den Zorn des "Reichskanzlers" Norbert Schittke zu. Angeblich auf dessen Anweisung veröffentlichte jedenfalls Uwe Bradler eine "Verlautbarung", an deren Ende es heißt:

"Herr Kastius wird hiermit öffentlich wegen dem Aufruf zu Straftaten in diesem Forum gerügt! Nochmalige derartige Verhaltensweise führt zum Ausschluß aus diesem Forum"[5]

Aus einer Anfang Januar 2007 von Kastius veröffentlichten Anordnung eines Waffenbesitzverbotes geht hervor, dass er u.a. wegen räuberischer Erpressung, Unterschlagung, Betrug und Nötigung zu Bewährungsstrafen verurteilt wurde. Darüber hinaus wurde gegen ihn seit 2002 in 31 Verfahren strafrechtlich "u.a. wegen Bedrohung, Verstoßes gegen das Waffengesetz, gefährlicher Körperverletzung, verfassungsfeindlicher Verunglimpfung von Verfassungsorganen, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Nötigung und Beleidigung" ermittelt. Am 28. Februar 2007 wurde Kastius "mit Wirkung zum 20. Januar 2007" von "Reichskanzler" Schittke und "Reichspräsident" Bensch zum "Verfassungsrat" der "Exilregierung" ernannt. Seine Aufgabe sei es, "die Verfassung des Deutschen Reiches zu schützen und dem deutschen Volke in freier Selbstbestimmung, eine Verfassung zu ermöglichen".[6] Ende Juni 2007 veröffentlichte Kastius in seinem Blog eine Liste der "Feinde des deutschen Volkes", die Namen und Anschriften angeblicher "Antifa"-Mitglieder enthielt. Kastius verband diese Veröffentlichung mit der drohenden Aufforderung: "Es ist die Pflicht eines jeden Deutschen, demokratiefeindliche Elemente ausfindig zu machen!"[7].

Weblinks

Quellennachweise